Die Kulturinitiative StainZeit
Das Kultur-Referat der Marktgemeinde Stainz wurde vor 20 Jahren gegründet.
Bürgermeister Fritz Hubmann rief die Kulturinitiative ins Leben, um in Stainz ein vielseitiges und qualitätsvolles Kulturangebot zu ermöglichen. Unter den ersten Mitarbeitern waren Reinhard P. Gruber und Prof. Josef Peyer.
Direktor Peter Nöhrer war langjähriger Obmann und Namensgeber von „StainZeit“. Ing. Georg Lamprecht (2007-2009) brachte spannende neue Ideen ein. HSL Kurt Weitzer hat das StainZeit-Logo entworfen. Ab 2009 übernahmen Uschi Scherübel und Dr. Doris Zach das Kultur-Referat der Marktgemeinde Stainz und StainZeit wurde von nun an auch von mehreren engagierten Jugendlichen mitgestaltet - das brachte enorme zusätzliche Herausforderungen, Ansprüche und Möglichkeiten. Seit Juni 2011 wird die Kulturinitiative von Uschi Scherübel alleine geleitet, unterstützt von ca. 15 ebenfalls ehrenamtlich agierenden Mitarbeitern. Finanziell wird StainZeit von der Gemeinde, den Betrieben in Stainz und Umgebung und seit 2007 vom Land Steiermark unterstützt.
Seit 2008 ist StainZeit Partner von „KULTUR MACHT MENSCH“ - was ist uns Kultur wert? - KMM ist eine Initiative der Kultur Steiermark mit dem Ziel, den Stellenwert von Kunst und Kultur im gesellschaftlichen Bewusstsein zu erhöhen. Zu diesem Thema fand 2009 erstmals außerhalb von Graz eine Plakatvernissage (Petra Sterry) am Stainzer Hauptplatz statt.
„Timetable“:
Seit 1992 werden am Ende der Fastenzeit die „Offenen Grenzen“ (jährlich unter einem ganz speziellen Motto) veranstaltet. Eines der Highlights war 2002 das Jugend EU Projekt „Armut und Reichtum“. Daraus entstanden u.a. Bilder (Dachbodentheater) und ein Brunnen (Parkplatz Schlossweingarten) unter der Leitung von Holger Abel und Wolfram Scherübel. Mittlerweile sind auch Veranstaltungen wie das Neujahrskonzert am 5. Jänner, der Griechische Abend am Samstag nach dem Aschermittwoch, der Literatursommer (organisiert von Doris Gruber) mit Reinhard P. Gruber und international bekannten Künstler-Kollegen wie Ernst Jandl, Felix Mitterer, Barbara Frischmuth, Peter Esterhazy, Urs Widmer usw., das Straßen-Fest LaStrada im August, der Kunsthandwerksmarkt, der „Kabarettherbst“ und der „Stainzer Advent“ Tradition geworden. Auftritte des Stainzer Chors (Dipl.-Päd. Ing. Dominikus Plaschg), der Steirische Abend der Stainzer Volkstanzgruppe (Dir. Peter Nöhrer), sowie Kunsthandwerk-Ausstellungen von Grete Fasswald, Vroni Katona und StainZeit Gründungsmitglied HSL Linde Prelog gehören zum vielfältigen Veranstaltungs-Angebot. Ergänzt wird das Jahresprogramm durch eine Reihe von Einzelveranstaltungen - unvergesslich die erfolgreiche Attersee - Ausstellung (Linde Prelog) im Schloss und das internationale Open Air Musikfestival „StainzOpen“ 1993-1998 (Harald Zach und Willi Rauch).
2002 wurde uns das Stainzer Dachbodentheater überantwortet und damit verlagerten sich viele Aktivitäten in die neue Lokalität. Kasperltheater und andere auswärtige Theaterproduktionen (Theaterzentrum Deutschlandsberg, TAO) waren allesamt höchst erfolgreiche Veranstaltungen. Herausragend „Tracht Pflicht“ von Bodo Hell, die Vorpremiere von Graz - Kulturhauptstadt Europas mit Bernd Jeschek, unvergesslich Wolfram Berger als Karl Valentin. Es gab Lesungen, Buchpräsentationen (Angelika Aliti, Wolfgang Pollanz, Günter Neuwirth und mehr), Jazz (Wolfgang Puschnig, Simone Kopmajer), Klassik (Ingrid und Gottfried Unterweger..) Vernissagen (Eftichia Schlamadinger..), Vorträge, Filme (Rolf Drieschner) und die Kinderkreativwerkstatt.
2007 - 2009 bevölkerte das Stainzer - Jugend-Theater WIRR mit zeitgenössischen Produktionen (Regine Lepuschitz, Johannes Unterweger) das Theater. 2010 stellte dann die neu gegründete Stainzer Theatertruppe (Initiatorin: Silvia Sonnleitner) ihr erstes eigenes Theater-Projekt mit sensationellem Erfolg vor. Die sommerlichen Theaterworkshops für Kinder (Sabine Kniepeiss, Theaterzentrum Deutschlandsberg) haben immer größeren Zuspruch.
2009 wurde eine neue Tonanlage gekauft – BOSE, ein echtes Klangerlebnis!
Im Jubiläumsjahr 2010 haben wir dem Dachbodentheater einen gemütlichen Touch gegeben und die Lichtanlage auf zeitgemäßen Standard gebracht.
„Vielfalt“:
Unser Motto ist die Vielfalt. Wir bemühen uns ein ausgewogenes Kulturprogramm für alle Interessenslagen, Altersgruppen und sozialen Schichten zusammenzustellen.